Interessenvertretung ungeborener Menschen

Das Banner oben zeigt Annabelle Danison, ein Mädchen, das in der 8. Woche (p.c.) zu früh geboren wurde und verstarb.
Ihre Eltern veröffentlichten diese Bilder im Andenken (auf Facebook) und erlaubten uns freundlicherweise die Verwendung.

Manche meinen, im Bauch einer Schwangeren sei noch gar kein Mensch, nur ‚Schwangerschaftsgewebe‘ oder ein ‚werdender Mensch‘.
Oder nur das, was die Frau gerade meint.

‚Wenn sie es für ein Baby hält, dann ist das auch so.
Und wenn sie meint, da ist nichts, dann ist da auch nichts.‘
(Zitat aus einem Vortrag einer Einrichtung für ‚Familienplanung‘)

Doch stimmt das? Sicher?
Vielleicht nur, solange man nicht durch die Bauchdecke hindurchsehen kann. Oder nicht will.

Zitat eines Abtreibungsarztes:
‚Eine Abtreibung kann ich nur durchführen, wenn ich die Frau als meine Patientin ansehe, und dabei das Baby ausblende.‘

Hey Bruder
Alles nicht so einfach, wenn man nur glaubt, was man sieht.

Uns tun diese Kinder leid, die dazu bestimmt wurden zu sterben. Nicht alle, doch viel zu viele von ihnen sind bereits empfindsam und fühlen heftige Schmerzen bei einer Abtreibung, die meist ohne jede Betäubung erfolgt. Schon mit 11 Wochen beginnen sie, an ihrem Daumen zu lutschen. Das ist für sie eine lustvolle Erfahrung, die gezielte Bewegungen erfordert. Ein Reflex sieht anders aus.

Uns tun die Mütter leid, die eine Abtreibung später bitterlich bereuen. Nicht alle, doch viel zu viele von ihnen leiden über Jahre und Jahrzehnte, obwohl die Abtreibung nach allen medizinischen Standards durchgeführt worden war. Abtreibung diente diesen Frauen jedenfalls nicht.

Viele junge Frauen entscheiden sich im Falle einer ungewollten Schwangerschaft für eine Abtreibung, in dem Glauben, durch die vollzogene Abtreibung werde alles wieder ‚wie vorher‘, und sie wären wieder ’nicht-schwanger‘. Dies ist jedoch eine schreckliche Fehlkalkulation. Ob eine schwangere Frau das Kind nun behält, es abtreibt oder zur Adoption freigibt, ändert nichts daran, dass sie niemals mehr dieselbe sein kann. Abtreibung mag als eine Lösung erscheinen, auf den ersten Blick wahrscheinlich sogar als die einfachste. Sie ist jedoch weder eine, die wirklich von einer Frau angestrebt wird, noch wird die Frau durch eine Abtreibung ihr Selbstverständnis behaupten können.
(Paul Swope, Präsident ‚LifeNet Services Inc‘, in First Things 82 (04/1998), S 31-35)

Notlagen

SamuelAlexanderArmas_21weeks

Keine der Notlagen, weswegen heute Frauen abtreiben, ist so unzumutbar, dass man deshalb ein Kleinkind töten dürfte.. Weder aus finanziellen Gründen, noch bei Beziehungsproblemen, noch wegen Zeugung durch Vergewaltigung oder Inzest, noch bei Gesundheitsproblemen, oder Einschränkungen in der Lebensgestaltung: Keiner dieser Gründe kann es rechtfertigen, einen Menschen, ein Kind zu töten. Weshalb sollte das vor der Geburt anders sein? Es ist dasselbe Wesen: Ein Mensch!
Die Geburt ist die Beendigung der Symbiose von Mutter und Kind. Das Kind stellt seine Ernährung um, und seine Sauerstoffversorgung erfolgt nicht mehr über die Plazenta, sondern über die Lunge. Sonst ist nichts anders!

Wir können keine sozialen Probleme lösen
indem wir Menschen töten.
Wir können nicht gegen Armut oder Überbevölkerung vorgehen,
indem wir Menschen töten.
Wir können nicht Selbst-Verwirklichung und persönliche Freiheit verteidigen,
indem wir andere töten.

Jede Frau darf über ihren Bauch selbst bestimmen.
Doch dieses Recht endet dort, wo der Bauch ihres Kindes beginnt.
Es wird auch niemand zum Besitzer eines Diamanten, indem er ihn verschluckt.

Das ungeborene Kind ist ein anderer Mensch, mit eigenem Blutkreislauf und Blutgruppe, eigenem Herzschlag, eigenem Gehirn, eigenem Nervensystem und eigenen Empfindungen sowie mit eigener unverwechselbarer Erbinformation, wodurch sich jede Zelle des Kindes eindeutig von der Mutter unterscheidet.

Eine Geringschätzung ungeborener Kinder stellt ihre Menschenwürde infrage. Darüber sollten wir uns Gedanken machen.
Bei der Diskriminierung von Frauen, Indianern, Sklaven und Juden geschah dasselbe: Auch ihnen wurde abgesprochen, ein vollwertiger Mensch zu sein.

Menschenrechte

Die Anerkennung der unveränderbaren Würde jedes einzelnen Menschen und der gleichartigen Würde aller Menschen ist die Voraussetzung für alle weiteren Menschenrechte. Menschenwürde kann nicht wachsen, schrumpfen oder gemessen werden. Das Grundgesetz fordert, dass ihre Achtung gewährleistet bleibt, und jeder Mensch menschenwürdig behandelt wird.

Um Menschen zu erkennen genügen elementare Kenntnisse der Biologie und der Logik, sowie ein wenig Ehrlichkeit. Die Existenz jedes Menschen begann mit seiner Zeugung. Seither ist er ein lebendiges, einzigartiges menschliches Wesen, egal wie groß oder klein, unabhängig von allen geistigen oder körperlichen Eigenschaften. Ausführlicheres dazu ist hier zu finden.

Daher haben ungeborene Kinder einen Anspruch auf Gleichberechtigung und auf Schutz vor Diskriminierung.
Gleiches Recht bedeutet, dass sie durch die selben Gesetze geschützt werden müssen, mit der selben Begründung und der selben Konsequenz, wie dies für alle Menschen gilt.
Gleichberechtigung ist ein Menschenrecht für Alle, und gilt nicht nur für bestimmte Menschen.

Wir müssen aufhören, den Tod als eine Lösung zu empfehlen.
Wir brauchen Lösungen für das Leben.

Informieren Sie sich, und helfen Sie mit, ein Umdenken in unserer Gesellschaft zu erreichen.
Wir brauchen eine Förderung reproduktiver Gesundheit, die das reproduzierte Kind in den Mittelpunkt der Fürsorge stellt.
Wir brauchen eine nachhaltige Familienpolitik, die nicht Kinder wegorganisiert oder beseitigt,
sondern die das gemeinsame Familienleben von Eltern mit ihren leiblichen Kindern fördert.
Damit Menschenleben gerettet wird, und unsere Bevölkerung wieder Zukunft hat.