Abtreibung in Amerika rückläufig

In den USA kann man deutliche Fortschritte im Kampf gegen Abtreibung sehen.
Wie Troy Newman, Präsident von Operation Rescue, berichtete, beginne Amerika Abtreibung abzulehnen. Das belegt er mit einer steigenden Zahl geschlossener Abtreibungs-Anstalten und den historisch niedrigen Abtreibungszahlen.

Konkret hat Operation Rescue in den vergangenen zwei Jahren (2013-2014) die Schließung von 155 Abtreibungsanstalten dokumentiert (http://www.operationrescue.org/category/press-releases/page/6):

  • Heute gibt es 549 chirurgische Abtreibungsanstalten in den USA, im Vergleich zu 2176 im Jahr 1991
  • Derzeit gibt es 187 Anstalten, die nur medikamentöse Abtreibungen anbieten, seit dem Höchststand von 196 im Jahr 2012
  • Abtreibungszahlen fallen auf der ganzen Linie, die Abtreibungszahlen sanken in jenen Staaten am stärksten, in denen Abtreibungsanstalten geschlossen wurden

Gründe für die Schließungen sind:

  • Die Verabschiedung und Durchsetzung neuer Landesgesetze
  • Verstärkte Berichterstattung von Pro-Life-Aktivisten über inkompetentes oder kriminelles Verhalten von Abtreibern (z.B. in Fällen wie diesem ->)
  • Finanzkämpfe innerhalb der Abtreibungs-Kartelle aufgrund der verringerten Nachfrage nach Abtreibungen
  • Abtreiber die in den Ruhestand gingen, hatten keine Nachfolger

Alexandra M. Linder schreibt in ihrem Buch ‚Geschäft Abtreibung‘:
Schon im November 2008 wies der schwarze amerikanische Bischof Holley darauf hin, dass die Abtreibungseinrichtungen der amerikanischen ‚Planned Parenthood‘ sich zu 80% in von Schwarzen und anderen Minderheiten bewohnten Stadtvierteln befänden, was die rassistische Haltung des Vereins untermauert. Nach neuesten Studien sei, so der Bischof, die Abtreibungsrate bei schwarzen Frauen fünfmal höher als bei weißen Frauen – seit 1973 hätten über 13 Millionen schwarze Mütter abgetrieben. Ein fingierter Anruf bei einem Spendeneinwerber der IPPF geriet im Feburar 2008 an die Öffentlichkeit: Ein Anrufer wollte spenden, aber nur zur Dezimierung von Schwarzen, was der Spendenwerber lachend einsah. 

(Alexandra M. Linder, ‚Geschäft Abtreibung‘ S. 153, 2009, Sankt Ulrich Verlag, ISBN 978-3-86744-084-4)

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