Nebenwirkungen

Schwangerschaftsabbruch: Risiken und Alternativen

Erlebnisbericht von Rikke, aus ‚Tabu Abtreibung‘ (ARTE-Doku vom 17. März 2015):

 

Die Psychotherapeutin Dr. A. Pokropp-Hippen hat Erfahrung mit der Behandlung von Patientinnen nach einer Abtreibung. Darüber berichtete sie in der Doku-Sendung ‚Tabu Abtreibung‘ vom 17. März 2015 auf ARTE

(Die gesamte Sendung ‚Tabu Abtreibung‘ auf YouTube)

Psychische Risiken      Körperliche Risiken      Soziale Risiken

Abtreibung mißachtet Fraueninteressen

Sicherlich sehen viele Schwangere (oder deren Ratgeber) die Abtreibung als die (zumindest vordergründig) einfachste Lösung für ihre Konfliktsituation. Dennoch sind sie nicht nur ‚Nutznießer‘ einer Abtreibung.

Abtreibung ist abzulehnen, weil auch Rechte der Frau geachtet werden müssen, und zwar ihr Recht auf Leben und körperliche sowie seelische Unversehrtheit. Wäre Abtreibung wirklich so harmlos wir oft behauptet, würde es Selbsthilfegruppen für Frauen nach einer Abtreibung wie z.B. Rahel e.V. oder Seminare zur Aufarbeitung wie SaveOne überhaupt nicht geben. Doch täglich nehmen Frauen Kontakt auf zu Hilforganisationen, per Mail, Brief oder Telefon. Nicht alle, doch allzu viele dieser Frauen leiden an den Folgen von Abtreibung wie Schuldgefühle, Flash-Backs, Alpträume, Depressionen, Angstgefühlen, Aggressionen gegen sich selbst, Roboter-Feeling, Drogen- oder Alkoholmissbrauch, bis hin zu Selbstmordgedanken. Die Abtreibung führte sie nicht wirklich zur Freiheit, sondern zu seelischen Verwundungen, und körperlichen Folgeschäden bis hin zu einem erhöhten Brustkrebs-Risiko (laut vorliegenden internationalen Studien).

Gemäß dem Jahresbericht  2015 der Beratungsorganisation 1000plus klagen 40-50% der Frauen darüber, von Dritten zur Abtreibung gedrängt worden zu sein statt Unterstützung und Zuspruch erhalten zu haben. Viele Frauen werden von ihrem Partner, von Eltern, Arbeitgebern, Ärzten, Zuhältern oder Vergewaltigern zu Abtreibungen gedrängt, genötigt oder gezwungen, aus vielfältigsten Gründen, bis hin zur Vertuschung einer Straftat.

Auch seien sie nicht wirklich aufgeklärt worden über die möglichen körperlichen und psychischen Folgen. Vielen Frauen werden bei einer Pro-Forma ‚Scheinberatung‘ Informationen vorenthalten. Sie werden weder über vorhandene Hilfen und Alternativen zur Abtreibung informiert noch darüber, dass ihr Kind längst lebt, oft schon Sinneswahrnehmungen hat und schmerzempfindlich ist.
Von einer freien Entscheidung oder einem Nutzen für die Frau kann in diesen Fällen keine Rede sein.

Spenden für IVUM

Alternativen zum Schwangerschaftsabbruch

Ein Abbruch ist nie alternativlos! Lassen Sie sich beraten.
Kompetente und verständnisvolle Beraterinnen finden Sie rund um die Uhr auf der Seite: Statt Abtreibung