Interessenvertretung ungeborener Menschen

Manche meinen, im Bauch einer Schwangeren sei nur Schwangerschaftsgewebe.
Oder noch weniger:

‚Wenn sie es für ein Baby hält, dann ist das auch so.
Und wenn sie meint, da ist nichts, dann ist da auch nichts.‘
(aus dem Vortrag einer ‚Familienplanungs‘-Organisation)

Was meinen wohl ungeborene Kinder dazu?

Hey Bruder
Alles nicht so einfach, wenn man nur glaubt, was man sieht.

Uns tun diese Kinder leid, die dazu bestimmt wurden zu sterben. Nicht alle, doch viel zu viele von ihnen sind bereits empfindsam und fühlen heftige Schmerzen bei einer Abtreibung, die meist ohne jede Betäubung erfolgt. Schon mit 11 Wochen beginnen sie, an ihrem Daumen zu lutschen. Das ist für sie eine lustvolle Erfahrung, die gezielte Bewegungen erfordert. Ein Reflex sieht anders aus.

Uns tun die Mütter leid, die eine Abtreibung später bitterlich bereuen. Nicht alle, doch viel zu viele von ihnen leiden über Jahre und Jahrzehnte, obwohl die Abtreibung nach allen medizinischen Standards durchgeführt worden war. Abtreibung diente diesen Frauen jedenfalls nicht.

Fakten & Überzeugungen

Notlagen

Pränatale OP in der 21. Woche © Michael Clancy

Oft werden verschiedene denkbare Notlagen von Schwangeren aufgezählt, um einen Schwangerschaftsabbruch zumindest für diese Ausnahmesituationen zu rechtfertigen. Doch viele dieser Notlagen treten tatsächlich erst nach der Geburt auf. Dennoch hält man sie nicht für so gravierend, dass man deshalb ein Kleinkind töten dürfte. Finanzielle Gründe, Beziehungsprobleme, ein Vergewaltiger als Vater, Gesundheitsprobleme, oder Einschränkungen in der freien Lebensgestaltung: Keiner dieser Gründe rechtfertigt es, ein Kleinkind zu töten. Eltern und die Gesellschaft sind aufgefordert, hier andere Lösungen finden.

Weshalb sollte das vor der Geburt anders sein? Es ist derselbe Mensch. Die Geburt ist die Beendigung der Symbiose von Mutter und Kind. Das Kind stellt seine Ernährung um, und seine Sauerstoffversorgung erfolgt nicht mehr über die Plazenta, sondern über die Lunge. Sonst ist nichts anders!

  • Wir können keine sozialen Probleme lösen, indem wir Menschen töten.
  • Wir können nicht gegen Armut oder Überbevölkerung vorgehen, indem wir Menschen töten.
  • Wir können nicht Selbst-Verwirklichung und persönliche Freiheit verteidigen, indem wir andere töten.
Schwangere brauchen Verständnis und Unterstützung, keine Abtreibung. Hier erfahren Schwangere, was bei Pro Forma Schein-Beratungen verschwiegen wird:

Menschenrechte

Jeder Mensch ist gleich wertvoll, von Anfang an, seit dem Beginn seiner Existenz. Die Ansicht, neu-gezeugte Menschen seien noch minderwertig, missachtet deren Menschenwürde. Darüber sollten wir uns Gedanken machen, denn auch bei der Diskriminierung von Indianern, Sklaven, Frauen, Behinderten und Juden geschah dasselbe: Auch ihnen wurde abgesprochen, ein vollwertiger Mensch zu sein. Doch Menschenwürde ist unabhängig von Eigenschaften oder Fähigkeiten. Sie kann nicht wachsen oder schrumpfen. Die Anerkennung der unveränderbaren Würde jedes einzelnen Menschen und der gleichartigen Würde aller Menschen ist der Kern und die unverzichtbare Grundlage aller Menschenrechte.

Um Menschen zu erkennen genügen elementare Kenntnisse der Biologie und der Logik, sowie ein wenig Ehrlichkeit. Die Existenz jedes Menschen begann mit seiner Zeugung. Seither ist er ein lebendiges, einzigartiges, menschliches Wesen. Jede DNA-Analyse beweist, dass ein Embryo Mensch ist, und zwar anderer Mensch als die Mutter. DNA-Analysen werden international vor Gerichten als Beweismittel akzeptiert. Würde man auf dem Mars Bakterien finden, würde das als 'extra-terristisches Leben' gefeiert. Doch bei ungeborenen Menschen wird eine heuchlerische Debatte darüber geführt, wann 'menschliches' Leben beginne. Bleiben wir doch bei den biologischen Fakten, denn jede 'allmähliche Menschwerdung' ist unbeweisbare Mystik und Philosophie. Das ungeborene Kind hat schon nach 3 Wochen einen eigenen Blutkreislauf und Blutgruppe, eigenen Herzschlag, ein eigenes Geschlecht, eigenes Gehirn und Nervensystem und ab etwa der 8. Lebenswoche eigene Empfindungen. Durch seine einzigartige Erbinformation unterscheidet sich jede Zelle des Kindes von Anfang an von der Mutter.

Daher haben auch die kleinsten Menschen einen gleichberechtigten Anspruch auf Fürsorge und Schutz vor Diskriminierung. Gleichberechtigung bedeutet, dass Jeder durch die selben Gesetze geschützt wird, mit der selben Begründung, denselben Ausnahmen und der selben Konsequenz. Gleichberechtigung ist ein Menschenrecht für Alle, und gilt nicht nur für bestimmte Menschen.

Diesem witzigen Werbeclip wurde ernsthaft vorgeworfen, er 'humanisiere Embryos'..!  👿 

Frauenrechte

Natürlich hat ein Embryo keine höheren Rechte als die Frau. Das ungeborene Kind hat dieselben Rechte, es ist ein gleichberechtigter Mensch. Doch wenn Leben gegen Freiheit abzuwägen ist, hat immer das Leben die höhere Priorität. Denn ohne Leben gibt es keine Freiheit.

Sicherlich darf jede Frau selbst über ihren Bauch bestimmen. Doch nicht über das Kind darin. Denn Leibeigentum und Sklaverei sind verboten, niemand kann einem anderen Menschen gehören. Das Verfügungsrecht der Frau über ihren Bauch endet dort, wo der Bauch ihres Kindes beginnt.

Aus der Tatsache, dass sich das ungeborene Kind in der Gebärmutter befindet, kann nicht gefolgert werden, dass es sich um einen Bestandteil des mütterlichen Körpers handle, über den eine Schwangere frei verfügen könne. Schließlich wird man auch nicht zum Eigentümer eines Diamanten, indem man ihn einfach in den Mund nimmt und verschluckt. Sonst könnte man Juweliere durch ‚Mundraub‘ legal in die Pleite treiben.

Mensch nach 11 Wochen (Lennart Nilsson)

© 1997-2007 Hemera Technologies Inc.Das Kind ist zwar eng mit seiner Mutter verbunden, aber es ist kein Teil ihres Körpers. Selbst die DNA des Kindes und der Blutkreislauf sind eigenständig und von Anfang an über die Plazenta getrennt von der Mutter. Bereits wenige Tage nach der Empfängnis werden als erste Organe Gehirn und Herz angelegt, welches sehr früh zu schlagen beginnt. Ungefähr ab der 10. Schwangerschaftswoche sind in der Mundregion Berührungs- und Schmerzempfindlichkeit erkennbar. Lesen Sie, wie wir Mensch werden – was dabei wesentlich ist und was nicht.

Die Menschenrechte verbieten Sklaverei, Leibeigenschaft und Folter. Dies gilt für alle Menschen, also auch vor der Geburt. Verdrängte Muttergefühle sind keine Entschuldigung. Es gibt kein ‚Recht auf Abtreibung‘. Dies wäre ebenso widersinnig und menschenverachtend wie ein ‚Recht auf Sklaverei‘ oder ‚Recht auf Folter‘.

Vorgeburtliche Gewalt ist keine Lösung.
Wir brauchen Lösungen für das Leben.

  • Unterstützen Sie uns durch eine einmalige oder regelmäßige SpendeALTRUJA-BUTTON-IS48
  • Informieren Sie sich, und helfen Sie mit, ein Umdenken in unserer Gesellschaft zu erreichen.
  • Wir brauchen eine nachhaltige Familienpolitik, die Kinder nicht ’sozialistisch‘ wegorganisiert oder komplett entsorgt,
    sondern das gemeinsame Familienleben von Eltern mit ihren leiblichen Kindern ermöglicht und fördert.

Das Banner oben zeigt Annabelle Danison, ein Mädchen, das in der 8. Woche (p.c.) zu früh geboren wurde und verstarb. Ihre Eltern veröffentlichten diese Bilder im Andenken und erlaubten uns freundlicherweise die Verwendung.


 

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  1. Albert Groß - 20, 10, 2015 Antworten

    Herzlichen Dank für diese öffentliche Bewußtseinsbildung für das Leben, die durch Mundwerbung und Gebet wieder zur Geltung kommen wird. Denn die politischen Diskussionen gegen das Leben der letzten 50 Jahre, welche wegen Zweckinteressen gesponsert und diktiert wurden, haben viele Menschen sprachlos und unfrei gemacht.

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