Körperliche Risiken der Abtreibung

Körperliche Risiken der Abtreibung

Vielmals wurde politische der Zugang zu ’sicherer Abtreibung‘ gefordert. Gemeint war die Legalisierung jeder Form von Abtreibung. Dabei ist bei Abtreibung nur für das Kind ‚totsicher‘. Die Frau geht dabei Risiken ein, die oft verschwiegen oder verharmlost werden.

Frühfolgen:

  • Durchstoßung (Perforation) der Gebärmutter
    (Die Wandung der Gebärmutter ist in der Schwangerschaft so weich,
    dass sie schon bei ganz geringem Druck durchstossen werden kann)
  • Starke Blutungen (vor allem bei Abtreibungspille und chirurgischen Spätabtreibungen)
  • Verbleiben von Resten des Kindes in der Gebärmutter
  • Bauchfellentzündung
  • Entzündungen von Gebärmutter und Eileiter
  • Narkosezwischenfälle

Spätfolgen:

  • Verschluß beider Eileiter und damit anschließende Sterilität besonders nach dem Abbruch der ersten Schwangerschaft
  • Fehlgeburten: Entzündungen bewirken Veränderungen in der Gebärmutter und am Gebärmutterhals
  • nachfolgende Schwangerschaften halten nicht mehr; es kommt zu ungewollten Früh- oder Fehlgeburten
  • Brustkrebs aufgrund der abrupten hormonellen Umstellung bei einem Schwangerschaftsabbruch (gemäß vielen internationalen Studien)

Eine Zusammenstellung und Auswertung von insgesamt 73 Internationalen Studien über den Zusammenhang von Brustkrebs und Abtreibung zeigte:

  • In 58 Studien wurde eine positive Korrelation zwischen Abtreibung und Brustkrebs festgestellt.
    Davon konnte bei 34 Studien nachgewiesen werden, dass dieser Zusammenhang statistisch signifikant ist
    (aus Japan, UdSSR, USA, Frankreich, Italien, Dänemark, Schweden, China, Griechenland, Niederlande, Slovenien, Deutschland, Iran, Türkei, Armenien, Indien und Bangladesh),
  • In 16 Studien wurde kein Zusammenhang festgestellt
    (aus Dänemark, Schweden, USA, Europa, Scotland, Frankreich, England, Italien und Jugoslavien)

Quelle: Epidemiologic Studies: Induced Abortion and Breast Cancer Risk
Zusammengestellt vom Breast Cancer Prevention Institute, www.bcpinstitute.org

Gesundheitsschutz durch Stillen

In dieselbe Richtung geht eine eine aktuelle Studie (veröffentlicht im Fachjournal Lancet), wonach das Stillen einen großen gesundheitlichen Einfluss auf Mutter und Kind habe. Insbesondere würde Stillen die Frauen vor Brustkrebs schützen, und Kinder vor Diabetes, Übergewicht und plötzlichem Kindstod.
Nach einem Artikel in heilpraxisnet.de (Januar 2016) könnten durch Stillen 22000 Todesfälle von Mütter jährlich verhindert werden, sowie 800000 Kinder vor dem Tod gerettet werden könnten. Der Co-Autor Dr. Nigel Rollings von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) forderte eine stärkere Unterstützung durch das gesellschaftliche Umfeld der Mutter, welches einen großen Einfluss auf das Stillen habe.

Quellen: Breastfeeding, Published: January 29, 2016 The Lancet
Heilpraxis.de Lange Stillzeit könnten über 800.000 Kinderleben pro Jahr retten
Weitere Studien: www.abortionbreastcancer.com


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