Zitate einiger Frauen

Ich werde niemals mehr einen Schwangerschaftsabbruch machen lassen, und schon gar nicht, weil mir andere Menschen Horrorszenarien prophezeien oder ihre Unterstützung aufkündigen. Über eine Schwangerschaft kann man nicht rational entscheiden, man muss auch das Herz mitsprechen lassen, denn sonst tut es später weh. Das habe ich jetzt fürs Leben gelernt.

Katha

Katha

Fünfmal habe ich abgetrieben. Es war wie ein Zwang: Schwanger und Abbruch. Als wollte ich beweisen, Abtreibung sei harmlos. Beim sechsten Kind konnte ich es nicht noch einmal tun, obwohl meine Lage unverändert schlecht war. Ich musste dieses Kind bekommen! Heute bin ich eine Ruine von 33 Jahren!

S.W.

S.W.

Bei mir trifft sich die Familie. Alle kommen. Nur einer - er kann - er wird - nie ankommen. Mein lieber Junge, alle anrührenden Weihnachtslieder, die ich auflege, sind Dir gewidmet.

Rahel

Rahel

Mein SS-Abbruch war Januar 2013. Der schlimmste Monat meines Lebens. Irgendwie habe ich durchgehalten, aber ich bin kein Mensch mehr, nur noch Funktion. Ich überlege oft, ob ich nicht Schluss machen sollte, weil ich keine Hoffnung mehr habe, dass es besser wird. Wird es irgendwann besser?

Julia

Julia

Als ich von der Schule abging, war ich der Meinung, dass dieser kleine Mensch noch gar nicht richtig leben würde, und dass eine Frau sich jederzeit gegen das Leben des Kindes und zB eigene Karriere entscheiden dürfe. Denn es wäre ja IHR Körper. Dann war ich vor vier Jahren selbst ungeplant schwanger und hatte nur noch wenige Tage um zu entscheiden, ob ich das Kind behalten möchte. Erst in dieser Situation realisierte ich, dass ich dem Kind aufgrund meiner eigenen Unzulänglichkeiten ein glückliches Leben, oder gar überhaupt ein Leben verwehren würde. Und da erkannte ich, dass ich nicht das Recht habe, diese Entscheidung zu treffen, denn es ging dabei um seine gesamte (!) Existenz. Weil ich mir sicher war, niemals einem Kind gegenüber Gefühle wie Liebe empfinden zu können, entschied ich mich, das Kind auszutragen und es zur Adoption freizugeben, um ihm zumindest die Liebe anderer Menschen zuteil werden lassen zu können. Doch dazu kam es nie, denn meine kleine Maus hat mich nach der Geburt sehr schnell eines Besseren belehrt und mir gezeigt, wie unendlich bedingungslos und tief die Liebe zum eigenen Kind sein kann. Und ich wünsche allen, bitte dem Kind die Chance auf das Leben und das Erfahren dieser Liebe zu ermöglichen.

Shadaa

Shadaa

Als der Tag der Abtreibung kam, fühlte ich mich einsam, verlassen und verloren und hoffte auf irgendein ermutigendes Wort von irgendjemandem, damit doch noch eine Wende eintreten konnte. – Nach dem Eingriff war ich selbst wie tot und mein Gewissen fing an, mich anzuklagen. Ich versuchte das zu verdrängen und wieder „normalen Alltag“ zu leben, aber es gelang mir nicht wirklich – nichts mehr war, wie es früher war. Ich heiratete und ich brachte im Abstand von zwei Jahren zunächst eine Tochter, dann einen Sohn zur Welt. Während der Stillzeit beider Kinder, konnte ich fast keinen Augenkontakt zu meinen Kindern aufnehmen, weil ich in den Augen meiner Kinder immer die Augen meines getöteten Kindes wahrnahm, die mich so anstarrten. Nach sechs Jahren kam die Wende durch ein übernatürliches Erlebnis, in dem ich eine persönliche Begegnung mit Gott hatte. Ich hatte ihn nicht gesucht, aber ER war plötzlich einfach da, saß – wie eine Art „Lichtgestalt“ - in meiner Küche im Schaukelstuhl und schaute mich nur an. SEIN Blick war so liebevoll, warmherzig und voller Güte, dass ich nur noch in Tränen ausbrach und weinte – Diese Lichtgestalt – ich wusste, dass das Jesus ist, und gleichzeitig hatte ich die tiefe, innere Gewissheit, dass dies VATER-GOTT ist.

Erika Wick

Erika Wick

Ehrlich gesagt dachte ich, zu der Zeit als 'Roe' entschieden wurde, dass man sich Sorgen machen müsse wegen dem Wachstum der Bevölkerung, und vor allem wegen dem Wachstum von Bevölkerungen, von denen wir nicht zu viele haben möchten.(Anm.: 'Roe' steht für ein Urteil des Supreme Court, das 1973 Abtreibung in den USA legalisierte)

Ruth Bader Gunsberg

Ruth Bader Gunsberg

ehemalige Richterin am Supreme Court, USA

Mein Wert gründet sich nicht darin, wie ich gezeugt wurde, wer mich aufgezogen hat, was andere Leute von meinem Leben halten und noch nicht einmal darin, was ich mit meinem Leben mache. Ich bin kein Produkt einer Vergewaltigung, sondern ein Kind Gottes.

Rebecca Kiessling

Rebecca Kiessling

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Ich kenne allein 16 Frauen in meinem engsten Bekanntenkreis, die auf diesem Weg ein Kind verloren haben. Ich bin jetzt 60 Jahre alt und im Laufe meines Lebens sind es immer mehr geworden. Keine einzige dieser Frauen ist mit dem Geschehen zurecht gekommen. Viele haben über Jahre schwere Depressionen, Schuldgefühle, Angstattacken oder sogar körperliche Krankheiten bekommen. Es sind wunderbare Menschen, kinderlieb, Frauen, die sich diesen Schritt nicht leicht gemacht haben, aber sie leiden noch heute darunter, oft Jahrzehnte später ist dies für sie noch ein Thema. Es geht nicht nur um die verlorenen Kinder, sondern auch um die Frage: wer hilft den Frauen? Es gibt von denen, die ich kenne, keine, die es wieder tun würde. Es gibt also zwei Menschen, die in große Not kommen. Es muss andere Wege geben, Frauen zu helfen, die ungewollt schwanger werden. Abtreibung ist keine Lösung. Oft habe ich mit ihnen geweint und tue es noch immer!

Brigitte S.

Brigitte S.

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