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Immer mehr Ärzte machen nicht mehr mit

Liebe Leser, wir sind Ärzte einer Klinik, in der Spätabtreibungen durchgeführt werden. Wir alle sind gegen unseren Willen Teil eines raffinierten Tötungssystems: VOR einer geplanten Spätabtreibung, indem wir entsprechende Atteste ausstellen. NACH der durchgeführten Spätabtreibung, wenn – was nicht selten geschieht – ein Kind die grausame Prozedur wieder einmal überlebt. Dann müssen wir – jeder nach seiner Fachrichtung – mit dem erbärmlich daliegenden Kind ‚Untersuchungen‘ vornehmen. So lange, bis das Kind endlich tot ist. Selbstverständlich macht jeder nur seinen Teil und kann sich so vormachen, er sei nicht der Mörder. Und selbstverständlich wird das Kind weder mit Nahrung noch mit sonstigen medizinischen Maßnahmen versorgt.

Dr. Reissig: Nun ist es wieder passiert: Ich soll indirekt meinen Teil dazu beitragen, dass schon wieder die übliche Spätabtreibung zustandekommt. Keine Minute will ich das länger aushalten! Dies steht so deutlich vor mir, dass ich wie festgeleimt am Schreibtisch sitze, unfähig etwas anderes zu denken als: Ich will nicht mehr mitmachen, ich will nicht einmal mehr Arzt sein, ich will nicht mehr, keinen Meter gehe ich diesen Weg weiter!

Lesen Sie hier weiter (Bericht als pdf-File auf Tiqua.org)

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