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Die Abtreibungsagenda der WHO: Ein weiterer Grund, ihre Finanzierung zu beenden

WASHINGTON, D.C. 24. April 2020 D.C. (C-Fam) Präsident Donald Trump gab letzte Woche bekannt, dass er 400 bis 500 Millionen Dollar an Geldern für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurückhält wegen deren Umgang mit der Coronavirus-Pandemie , einschließlich des Nachplapperns der WHO von irreführenden Reden der chinesischen Regierung.

Doch schon vor dem Ausbruch von COVID-19 war die WHO hochgradig politisiert und an kontroversen Aktivitäten beteiligt. Eine nähere Untersuchung der Förderung der Abtreibung durch die WHO, welche die gegenwärtige US-Außenpolitik ablehnt, könnte die US-Regierung darin bestärkt haben, stattdessen in der Zukunft bilateral die Ausrottung von Krankheiten und vermeidbaren Todesfällen zu finanzieren.

Eine kürzlich von der WHO verabschiedete Leitlinie über wesentliche Dienste während der Pandemie forderte die Bereitstellung “sicherer Abtreibung im vollen Umfang des Gesetzes”. Abtreibungsaktivisten rufen nach wie vor nach einer stärkeren Förderung, indem sie Abtreibung als eine Frage der öffentlichen Gesundheit und nicht als eine rechtliche Frage darstellen.

Seit langem besteht ein Konsens unter den UN-Mitgliedsstaaten, dass der rechtliche Status der Abtreibung von den einzelnen Ländern zu bestimmen ist und dazu kein internationales Menschenrecht existiere. Nichtsdestotrotz hat die WHO die Position vertreten, dass im Hinblick auf die Rechte, die im internationalen Konsens vereinbart wurden, “der Prozess eines legalen und sicheren Schwangerschaftsabbruchs für die Verwirklichung dieser Rechte von wesentlicher Bedeutung ist”.

Die WHO hat eine Reihe von Leitlinien zum “sicheren” Schwangerschaftsabbruch herausgegeben, in denen empfohlen wird, den Gewissensschutz des Gesundheitspersonals einzuschränken, die Bereitstellung von Schwangerschaftsabbrüchen auf ein breiteres Spektrum von Gesundheitspersonal, einschließlich Krankenschwestern und Hebammen, auszudehnen und die Strenge der Sicherheitsstandards zu verringern, um den Zugang zu dem Verfahren zu maximieren.

Eine kürzlich von der WHO verabschiedete Richtlinie besagt, dass Praktiken der “Selbstversorgung” “vielleicht das größte Potential haben, um unerfüllten Bedürfnissen oder Anforderungen gerecht zu werden”, u.a. in Situationen wie “selbstorganisierter medizinischer Schwangerschaftsabbruch in Ländern, in denen der Schwangerschaftsabbruch illegal oder eingeschränkt ist”.

Die WHO hat sich auch auf umfassenden Druck von Abtreibungsbefürwortern hin stetig bemüht, Abtreibungschemikalien auf ihre Liste der unentbehrlichen Medikamente zu setzen.

Diese Aktionen sind nicht nur gefährlich für Frauen und ihre ungeborenen Kinder, sondern stehen auch im Widerspruch zu den Gesetzen und der Politik der USA. Die U.S. Food and Drug Administration schränkt die Verteilung von abtreibungsverursachenden Pillen per Post ein, obwohl die Befürworter der Abtreibung Lobbyarbeit betreiben, um diesen Standard als Reaktion auf COVID-19 lockern.

Um die Länder unter Druck zu setzen, ihre Position zur Abtreibung zu liberalisieren, schuf die WHO eine Datenbank mit nationalen Abtreibungsgesetzen mit dem Ziel, “die Hindernisse zu beseitigen, auf die Frauen beim Zugang zu sicheren Abtreibungsdiensten stoßen”.

Die Trump-Administration hat Schritte unternommen, um die Finanzierung internationaler Organisationen zu beenden, die bei Regierungen Lobbyarbeit betreiben, damit diese ihre Abtreibungsgesetze ändern. Im vergangenen Jahr kürzten die USA die Mittel für einige Organe der Organisation Amerikanischer Staaten, die sich für die Abtreibung in Lateinamerika einsetzten, und beriefen sich dabei auf das Siljander-Amendment, das es verbietet, US-Gelder zur Lobbyarbeit für oder gegen Abtreibung im Ausland zu verwenden.

Die USA unter Präsident Trump beendeten auch ihre Finanzierung des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), wobei sie sich sowohl auf die Förderung der Abtreibung als auch auf ihre Zusammenarbeit mit der chinesischen Regierung beriefen, die für ihre zwanghafte Familienplanungspolitik berüchtigt ist.

Die WHO wurde zuvor von der Chinesin Dr. Margaret Chan geleitet, die 2017 von Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus als Generaldirektorin abgelöst wurde, einem Äthiopier, der von der chinesischen Regierung “aggressiv” unterstützt und von Abtreibungsbefürwortergruppen willkommen geheißen wurde, da ihm die Liberalisierung der äthiopischen Abtreibungsgesetze während seiner Amtszeit als Gesundheitsminister des Landes zugeschrieben wurde.

Innerhalb der WHO haben sich bestimmte Abteilungen für die Förderung der Abtreibung an vorderster Front eingesetzt. Die wichtigste unter ihnen ist das Human Reproduction Programme (HRP), ein Sonderprogramm, zu dessen weiteren Partnern andere UN-Organisationen wie der UNFPA und die International Planned Parenthood Federation gehören. Seine jüngste Spenderliste aus dem Jahr 2017 führte auch die US-Regierung auf.

Original (englisch): The WHO Abortion Agenda: Another Reason to Defund It – C-FAM.org

Weiterführende Informationen:
The World Health Organization Exposed: Abortion, Sexual Rights and CSE – Family Watch Special Report

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