• International

    Bevölkerungsimplosion ist das Problem der Zukunft

    Noch in den 70er Jahren warnte der Club of Rome eindringlich vor den katastrophalen Folgen einer angeblich drohenden Überbevölkerung. Mit dem Begriff der Bevölkerungsexplosion wurden Ängste geschürt und Maßnahmen gefordert, um das weitere Anwachsen der Weltbevölkerung zu begrenzen. Paul Ehrlich war das öffentliche Gesicht der Überbevölkerungs-Hypothese für drei Jahrzehnte. Er schürte Tag und Nacht auf Talk-Shows die Angst vor drohenden Hungersnöten und Massenverhungern, und forderte, dass jede Entwicklungshilfe von  der Bereitschaft zur Bevölkerungskontrolle abhängig gemacht werden solle. Die Apokalypse, die er sich vorstellte, fand nie statt, aber seine Meinungen verbreiteten sich in den Massenmedien wie eine biblische Wahrheit. Familien beschlossen, nicht mehr als zwei Kinder zu haben, während großen Familien mangelnde…

  • embryo
    International

    Worum es bei der “Mexiko City Policy” wirklich geht

    Brüssel, den 15. März 2017, Pressemitteilung von FAFCE, Maria Hildingsson Am Dienstag, dem 14. März, haben einige Abgeordnete des Europäischen Parlaments (MdEPs) an einer besonderen Debatte teilgenommen. Es ging um die Entscheidung der US-Regierung, die “Mexiko City Policy” wieder einzuführen, wodurch die Finanzierung für solche NGOs gekürzt wird, die Abtreibungsdienste bereitstellen. Die Abgeordneten, die die amerikanische Entscheidung bedauerten – was völlig außerhalb der Grenzen der EU-Kompetenzen liegt – sprachen, als ob es ein Recht für NGOs geben würde, öffentliche Mittel zu erhalten … Doch es besteht kein Recht für NGOs auf staatliche Unterstützung. Ihre Aussagen beruhten eher auf ideologischen Gründen als Tatsachen. Aussagen der obigen Art haben in den EU-Verfahren…

  • International,  Menschenrechte

    Diktatur des reichen Spenders: Europäische Länder fördern Abtreibung in Afrika

    Nach der Wiederherstellung der sogenannten Mexiko-City-Policy durch die USA ist die Finanzierung von Organisationen, die Abtreibungsdienste im Ausland anbieten, wie International Planned Parenthood Federation, Marie Stopes International und United Nations Population Fund (UNFPA), erheblich eingeschränkt. Als Reaktion darauf veranstalten vier europäische Regierungen (Belgien, Dänemark, Niederlande, Schweden) eine Konferenz in Brüssel, um am 2. März 2017 Geld für Schwangerschaftsabbrüche in den Entwicklungsländern zu sammeln – die EU wird auf der Konferenz vertreten sein, obwohl es keine EU-Kompetenz zu diesem Thema gibt. In einer Video-Nachricht “Die Diktatur des wohlhabenden Spenders” fragt Obianuju Ekeocha, Präsidentin der Kultur des Lebens Afrika, die europäischen Delegierten der “She Decides”-Konferenz, ob sich jemand bei Afrikanern um ihre…

  • Erlebnisse,  Nach Abtreibung,  Videos

    Verbotene Trauer

    Dokumentarfilm (2011) über Post Abortion Syndrome von Anna Ishchuk und Lidiya Steer Aus einer Bachelor-Arbeit an der ‘University for Applied Science’ in Mainz (Germany).   Verbotene Trauer/ Forbidden grief (about Post Abortion Syndrome) auf Vimeo.

  • International

    Amerikanische Abtreibungs-Ärztin ist jetzt ihren Job los

    In Folge der Präsidentschaftswahl vom November verlor eine Abtreibungs-Ärztin von Planned Parenthood ihren Job. Nicola Moore arbeitete als “Women’s Health Clinical Advisor” für die ‚Clinton Global Initiative‘, offenbar in Zusammenarbeit mit Moores anderem Arbeitgeber, Planned Parenthood. Die ‚Clinton Global Initiative‘ wird nun schließen, wie Dokumenten zeigen, die bei ‚Operation Rescue‘ vorliegen.

  • Menschenrechte

    Gefühlte Menschenrechte

    Ist das noch Ernst oder schon Satire? Das EU-Parlament hat beschlossen, sexuelle und reproduktive Gesundheit seien grundlegende Menschenrechte. Großartig, denn wer kann schon etwas gegen Menschenrechte oder die Gesundheitsförderung haben. Außerdem muss auch die EU-Charta der Menschenrechte regelmäßig weiterentwickelt werden, schon um auf dem aktuellen Stand der an die Gesellschaft zu vermittelnden Werte zu bleiben. Dass das EU-Parlament seither noch nicht die Befugnis hatte, die EU-Charta zu ändern stört hoffentlich nur noch ein paar Winkeladvokaten. Schließlich muss die EU den Blick fürs Ganze und vor allem für die Menschen selbst behalten, die ja irgendwie gemanaged werden wollen. Da tut man das, was eben getan werden muss. Zur Besänftigung ließe sich…

  • Pränatale Diagnosen

    Kinofilm ’24-Wochen’: Spätabtreibung wegen Down-Syndrom

    Im Herbst kommt ein Aufsehen erregender Film in die Kinos. Es ist der deutsche Film, der auf der Berlinale 2016 die meisten Emotionen freilegte: “24 Wochen”. Einige Zuschauer verließen den Film vorzeitig, andere weinten. Nach der Aufführung wurde ungewöhnlich intensiv über das gerade Gesehene diskutiert – eine Spätabtreibung nach 24 Wochen wegen Down-Syndrom des Kindes. Medienberichten zufolge dürfte der Film die Debatte über Abtreibungen in Deutschland ganz neu eröffnen.